Deine Sitzung
Vor, während und nach deiner Sitzung
So läuft eine Sitzung ab
Ankommen
Nach einem kurzen Gespräch machst du es dir bequem – im Liegen oder im Sitzen. Du musst nichts vorbereiten und nichts erzählen. Deine Kleidung bleibt während der gesamten Sitzung an.
Loslassen
Ich trete innerlich zurück und folge den Impulsen, die entstehen. Du musst nichts tun, steuern oder erzwingen. Was sich zeigt, darf da sein und sich in deinem Tempo lösen.
Integrieren
Danach bleibt Zeit zum Nachspüren. Wenn du möchtest, sprechen wir über das Erlebte. Der Prozess wirkt in den folgenden Tagen weiter. Wie du ihn dabei unterstützen kannst, erfährst du weiter unten.
Hier finden die Energiesitzungen statt
Berührung und deine Grenzen
Deine Kleidung bleibt während der gesamten Sitzung an. Die Berührung erfolgt ausschließlich über der Kleidung durch sanftes, achtsames Auflegen meiner Hände. Den Intimbereich, das Gesäß und bei Frauen den Brustbereich berühre ich grundsätzlich nicht.
Bevor wir beginnen, gehe ich das Thema Berührung in Ruhe mit dir durch. Dabei besprechen wir, wie die Berührung erfolgt und ob es weitere Körperstellen gibt, an denen du nicht berührt werden möchtest.
Für diese Arbeit ist entscheidend, dass du dich vollkommen sicher und wohlfühlst. Achte deshalb auf deine Grenzen und teile mir bitte sofort mit, wenn sich eine Berührung unangenehm oder nicht mehr richtig anfühlt – das ist ausdrücklich von mir erwünscht. Du kannst jede Berührung ablehnen, die Sitzung jederzeit unterbrechen oder deine Meinung auch während des Prozesses ändern. Du musst das nicht erklären oder begründen; ein Wort oder eine kurze Geste genügt.
Vorbereitung auf deine Sitzung
Du musst nichts können, nichts glauben und nichts leisten. Ein paar einfache Dinge helfen dir aber, dich ganz auf die Erfahrung einzulassen:
Plane genügend Zeit ein
Komm möglichst ohne Zeitdruck, damit du in Ruhe ankommen kannst.
Trage bequeme, lockere Kleidung
Wähle Kleidung, in der du dich frei bewegen und gut liegen oder sitzen kannst. Sie bleibt während der gesamten Sitzung an.
Trinke ausreichend und iss vorher leicht
Trinke vor der Sitzung ausreichend Wasser und iss eher leicht, damit du bequem liegen oder sitzen kannst.
Verzichte auf Alkohol und andere Substanzen
Verzichte am Tag der Sitzung auf Alkohol und andere bewusstseinsverändernde Substanzen.
Schalte dein Handy aus
So kannst du während der Sitzung ganz bei dir bleiben.
Vertraue der Möglichkeit
Du musst an nichts glauben – aber lass die Möglichkeit zu, dass sich etwas verändern darf. Deine innere Haltung wirkt mit: Vertrauen öffnet den Prozess, ständiges Zweifeln und Kontrollieren verengt ihn. Dein Körper kennt den Weg zurück ins Gleichgewicht – gib ihm die Erlaubnis dazu.
Komm ohne feste Erwartungen
Jede Sitzung ist anders. Was sich zeigen möchte, zeigt sich von selbst.
Das Wichtigste: Hingabe
Deine Aufgabe während der Sitzung ist im Grunde, nichts zu tun. Häufig greifen wir jedoch unbewusst ein: Wir versuchen, den Prozess zu kontrollieren, halten etwas zurück oder kämpfen gegen das an, was sich zeigen möchte.
Hingabe bedeutet, die Energie vollständig wirken zu lassen und dich der höheren Intelligenz anzuvertrauen, die den Prozess führt. Hingabe ist kein Tun, sondern ein Geschehenlassen.
Alles darf da sein
Während der Sitzung können Gefühle aufsteigen. Dein Körper kann sich bewegen, und es können Tränen, Zittern oder Laute entstehen. Nichts davon ist falsch – im Gegenteil: Es kann ein Zeichen dafür sein, dass sich etwas löst. Du musst dich für nichts schämen und nichts zurückhalten.
Ein Hinweis vorab
Wenn du in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung bist, führe diese bitte unverändert weiter. Diese Arbeit ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung – sie kann sie aber gut ergänzen. Sprich im Zweifel mit deinem Arzt oder Therapeuten.
Nach deiner Sitzung
Die Sitzung endet nicht, wenn du den Raum verlässt. Die Energie wirkt in den folgenden Tagen weiter. Du kannst dir diesen Prozess wie das Schälen einer Zwiebel vorstellen: In einer Sitzung darf sich jene Schicht lösen, die gerade an der Oberfläche liegt. Danach fühlst du dich oft leichter, freier und ruhiger.
Der frei gewordene Raum kann jedoch auch das spürbar machen, was darunter bereits vorhanden war. Deshalb können schon am nächsten Tag neue Gefühle oder Anspannungen auftauchen und das Gefühl der Leichtigkeit wieder überlagern.
Das bedeutet nicht, dass die Wirkung der Sitzung verschwunden ist oder du wieder am Anfang stehst. Was jetzt auftaucht, war bereits da. Es ist kein Rückschritt, sondern die nächste Schicht, die sich zeigt. Der Prozess hat sein eigenes Tempo, und dein System gibt immer nur so viel frei, wie du im jeweiligen Moment tragen kannst.
Besonders in den ersten drei Tagen kannst du diesen Prozess bewusst unterstützen:
Gönn dir Ruhe
Plane nach der Sitzung möglichst nichts Anstrengendes oder Wichtiges ein. Vielleicht brauchst du mehr Schlaf, mehr Ruhe oder einfach Stille – orientiere dich daran, was dein Körper gerade braucht. Auch ein warmes Bad, gerne mit etwas Salz, kann wohltuend sein.
Trinke ausreichend und iss nährstoffreich
Trinke in den folgenden Tagen regelmäßig Wasser. Wenn du mehr Hunger als gewöhnlich hast, richte dich danach und achte auf nährstoffreiche Lebensmittel. Die innere Arbeit kann mehr Energie beanspruchen als gewohnt.
Sanfte Bewegung tut gut
Ein ruhiger Spaziergang in der Natur, sanftes Yoga, Dehnen, Qigong, Tai-Chi oder eine andere Form sanfter Bewegung kann dir helfen, wieder ganz anzukommen. Mit intensivem Sport wie Laufen oder Krafttraining warte nach Möglichkeit etwa drei Tage, damit dein Körper Zeit hat, den Prozess in Ruhe zu integrieren.
Emotionen dürfen nachklingen
In den Tagen nach einer Sitzung können weitere Gefühle auftauchen. Vielleicht fühlst du dich durchlässiger oder träumst intensiver. Das ist ein natürlicher Teil des Prozesses: Was sich zeigt, darf jetzt durchziehen – und manchmal wird dadurch bereits die nächste Schicht spürbar. Das ist kein Rückschritt, sondern ein Zeichen dafür, dass der Prozess weitergeht. Lass das, was auftaucht, fließen, statt es festzuhalten.
Lass etwa drei Tage keine andere Energie- oder Körperarbeit an dir machen
Massage, Reiki, Akupunktur, Chiropraktik, Klangheilung und Ähnliches sind wertvolle Anwendungen – gib deinem Körper aber erst Zeit, die Energie aus der Sitzung zu verankern. Kommt in dieser Zeit eine andere Energie dazu, kann das dein System verwirren und die innere Arbeit ins Stocken bringen. Selbst an anderen zu arbeiten ist kein Problem – nur lass in diesen Tagen niemanden an dir arbeiten. Auch auf Rotlichttherapie verzichte besser so lange.
Verzichte auf Alkohol und andere bewusstseinsverändernde Substanzen
Verzichte nach Möglichkeit zwei bis drei Tage darauf, damit der Prozess ungestört weiterwirken kann.
Schreiben hilft
Wenn du magst, halte deine Erfahrungen und Träume in einem Notizbuch fest – oft zeigt sich im Rückblick, was sich verändert hat.
Deine Haltung wirkt mit
Die Sitzung öffnet einen Raum, den du in den folgenden Tagen mitgestaltest. Achte darauf, welche Gedanken, Worte und Handlungen das Neue unterstützen und welche dich wieder in alte Muster führen. Richte deine Aufmerksamkeit bewusst auf das, was sich verändert, und begegne dir dabei freundlich.
Und wenn nach der Sitzung Fragen auftauchen: Melde dich jederzeit gerne bei mir.
Wichtiger Hinweis
Solltest du nach einer Sitzung anhaltende körperliche oder psychische Beschwerden haben, lass diese bitte ärztlich abklären. Diese Arbeit ist keine Heilbehandlung und ersetzt weder eine ärztliche noch eine psychotherapeutische Behandlung.