Fragen

Häufige Fragen

Muss ich an etwas glauben oder spirituell sein?

Nein. Ich selbst habe Energiearbeit jahrelang für Humbug gehalten und war fest in Wissenschaft und Logik verankert. Du brauchst keinen Glauben und keine Vorerfahrung – nur die Bereitschaft, dich auf die Erfahrung einzulassen.

Muss ich über meine Probleme sprechen?

Nein. Anders als in Gesprächsformaten musst du hier nichts erzählen, erklären oder analysieren – dein Körper zeigt von selbst, was sich lösen möchte. Du darfst teilen, was du teilen magst, nötig ist es nicht. Und alles, was du erzählst, bleibt selbstverständlich vertraulich.

Wie ist das mit der Berührung? Bleibt die Kleidung an?

Deine Kleidung bleibt während der gesamten Sitzung an. Die Berührung erfolgt ausschließlich über der Kleidung durch sanftes, achtsames Auflegen meiner Hände. Den Intimbereich, das Gesäß und bei Frauen den Brustbereich berühre ich grundsätzlich nicht.

Zu Beginn unserer ersten Sitzung gehe ich das Thema Berührung genau mit dir durch. Dabei kannst du auch weitere Körperstellen ausschließen.

Dass du dich während der gesamten Sitzung sicher und wohlfühlst, hat für mich höchste Priorität – denn genau das ist entscheidend, damit du dich auf den Prozess einlassen kannst. Deshalb wünsche ich ausdrücklich, dass du sofort mitteilst, wenn sich eine Berührung nicht gut oder nicht mehr richtig anfühlt. Du kannst eine Berührung jederzeit ablehnen, unterbrechen oder deine zuvor gegebene Zustimmung wieder zurücknehmen. Du musst das weder erklären noch begründen.

Was werde ich spüren?

Das reicht von subtil bis sehr intensiv – und hängt vor allem davon ab, wie sehr du dich dem Prozess überlassen kannst. Häufig sind Wärme, Kribbeln oder Strömen im Körper, aufsteigende Emotionen, unwillkürliche Bewegungen oder der Impuls, zu weinen oder Laute freizulassen. Danach berichten die meisten von Leichtigkeit, tiefer Ruhe – manche von Zuständen stiller Glückseligkeit. Jede Sitzung ist anders.

Warum bewegt oder schüttelt sich mein Körper? Warum kommen so starke Emotionen hoch?

Zittern, Zucken, Gähnen, Seufzen, Weinen, Schreien oder spontane Bewegungen sind Wege, über die sich gebundene Energie entlädt. In der yogischen Tradition werden diese unwillkürlichen Bewegungen Kriyas genannt. Sie sind keine störenden Begleiterscheinungen, sondern Teil des Prozesses.

Was, wenn ich nichts spüre?

Auch das kommt vor. Nach meiner Erfahrung liegt häufig ein ausgeprägter Körperpanzer darunter: chronische Anspannungen, mit denen der Körper über Jahre Gefühle festgehalten hat. Die Energie arbeitet sich zunächst durch diese Spannung, bevor die darunterliegenden Emotionen wieder spürbar werden. Gerade Menschen, die vieles über den Verstand kontrollieren, brauchen manchmal etwas Zeit, um wieder Zugang zu ihrem Körper zu bekommen. Die Intensität einer Sitzung ist deshalb kein Maßstab für ihre Tiefe. Bewusste Körperarbeit zwischen den Sitzungen kann diesen Prozess unterstützen.

Kann es zu intensiv werden? Habe ich die Kontrolle?

Der Prozess kann körperlich und emotional sehr intensiv werden. Gleichzeitig gibt dein System nur so viel frei, wie du im jeweiligen Moment tragen kannst. Du behältst dennoch jederzeit die Kontrolle: Du kannst jede Berührung ablehnen, den Prozess verlangsamen oder die Sitzung beenden.

Kann es mir nach einer Sitzung vorübergehend schlechter gehen?

Das kann vorkommen – und ist kein Rückschritt. Wenn sich eine Schicht gelöst hat, darf das, was darunter lag, an die Oberfläche: In den Tagen nach einer Sitzung können weitere Emotionen auftauchen, du kannst dich durchlässiger oder müder fühlen, intensiver träumen. Das ist der Prozess, der weiterarbeitet. Gib dir Ruhe, trink viel Wasser und lass es fließen, statt es festzuhalten. Sollten Beschwerden anhalten, lass sie bitte ärztlich abklären.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Das ist individuell. Diese Arbeit gleicht dem Schälen einer Zwiebel: Was sich über Jahre angesammelt hat, löst sich Schicht für Schicht – nicht alles auf einmal. Manche kommen mit einem einzelnen Anliegen, andere gehen einen längeren Weg. Nach der ersten Sitzung spürst du selbst am besten, ob und wie es für dich weitergehen soll.

Für wen ist diese Arbeit nicht geeignet?

Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest, wende dich bitte zuerst an professionelle Hilfe – energetische Arbeit ist dafür nicht der richtige Ort. Bei laufender ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung gilt: Behandlung unverändert weiterführen und im Zweifel vorab mit deinem Behandler sprechen. Und wenn du innerlich ganz klar spürst, dass du dich auf diesen Prozess nicht einlassen willst, ist das ebenso ein guter Grund zu warten.

Ist das Shaktipat?

Es gibt Parallelen. In bestimmten yogischen Traditionen bezeichnet Shaktipat eine spirituelle Einweihung, bei der durch die Übertragung von Shakti die innere spirituelle Kraft eines Menschen geweckt werden soll.

Meine Arbeit ist aus meinem eigenen inneren Weg entstanden. Während einer Sitzung lege ich meine Hände auf, trete innerlich zurück und folge den Impulsen, die entstehen. Dabei erlebe ich häufig intensive körperliche und emotionale Prozesse. Ich beschreibe diesen Zugang als Divine Energy Work, ohne ihn einer bestimmten Tradition zuzuordnen.

Muss ich mich auf die Sitzung vorbereiten – und was hilft danach?

Hinweise zur Vorbereitung und zur Zeit danach findest du auf der Seite „Deine Sitzung“.

Kann ich eine Begleitperson mitbringen?

Ja, wenn dir das Sicherheit gibt. Eines gib ich dabei zu bedenken: In einer Sitzung darfst du dich emotional öffnen und zeigen – wähle also jemanden, bei dem du dich dabei völlig frei fühlst, ohne dich beobachtet oder bewertet zu fühlen. Sonst hält dich die Anwesenheit eher zurück, als dass sie dich unterstützt.

Arbeitest du auch mit Kindern und Jugendlichen?

Mit Kindern arbeite ich nicht. Jugendliche sind willkommen – bei Minderjährigen bitte in Absprache und mit Einverständnis der Eltern.

Bietest du auch Fernsitzungen an?

Die Arbeit selbst biete ich nur vor Ort an – sie geschieht über das Auflegen der Hände, und genau darin liegt ihre Tiefe.

Was gilt bei Absagen oder Terminverschiebungen?

Du kannst deinen Termin bequem online über den Link in deiner Bestätigungs-E-Mail absagen oder verschieben – bis 48 Stunden vorher kostenlos. Danach fallen 50 % der Kosten an; bei Krankheit gibt es selbstverständlich Ausnahmen. Ich bitte dich, rechtzeitig abzusagen oder zu verschieben – dein Platz kann sonst nicht an jemand anderen vergeben werden, der darauf wartet.

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib mir gerne.

Wenn dich diese Arbeit anspricht,
bist du herzlich eingeladen.

Termin vereinbaren